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Tipps zum Spritsparen

Die Benzinpreise klettern in die Höhe und verderben damit vielen Autofahrern den Spaß am Fahren. Die meisten wollen oder können dennoch nicht auf ihr Fahrzeug verzichten, weil Sie beruflich oder privat darauf angewiesen sind.

 

Dabei wird völlig unterschätzt, wie weit jeder Einzelne selber durch ökonomisches Fahrverhalten dazu beitragen kann, seinen Geldbeutel zu entlasten. Ohne auf Mobilität und Komfort zu verzichten, sind bis zu 30 % Einsparungen möglich, wenn Sie unsere Spritspar-Tipps umsetzen:


1. Blitzstart
Motor nicht im Stand warmlaufen lassen, sondern gleich losfahren. Ansonsten wird unnötig Sprit verbraucht. Beim Anfahren das Gaspedal weit durchtreten und frühzeitig nach einer Wagenlänge sofort in den nächst höheren Gang schalten. So wird das "Hochziehen" der Gänge vermieden.

 

2. Vor-Sicht
Zu einem ökonomischen Fahrstil gehört Vorausschau. Durch defensives Fahren und genügend Abstand werden Ungleichmäßigkeiten im Straßenverkehr ausgeglichen und spritfressende Brems- und Beschleunigungsvorgänge vermieden.

 

3. Das Aus für den Motor
Vor geschlossenen Bahnschranken, an Ampeln mit langer Schaltung und im Stau lohnt es sich, den Motor abzustellen. Schon bei Wartezeiten ab einer Minute können Sie Sprit und damit Kosten sparen.

 

4. Abspecken
Jedes Kilogramm Mehrgewicht schluckt Sprit. Ein regelmäßiger Kofferraumcheck und dessen Entrümpelung verhindern, dass unnötige Lasten durch die Gegend transportiert werden.

 

5. Druck machen
Bei jeder zweiten Tankfüllung sollten Sie den Reifendruck selbst checken. Der sollte 0,2 bar über dem zugelassenen Wert für ein vollbeladenes Fahrzeug liegen. Falscher Reifenfülldruck erhöht den Rollwiderstand, damit auch den Spritverbrauch und gefährdet Ihre Sicherheit. "Kavalierstarts" oder heftiges Bremsen führen zu unnützem Reifenabrieb und sollten vermieden werden.

 

6. Geschmiert laufen
Tests brachten es an den Tag: Vollsynthetische Hochleitungsschmierstoffe können in der Kaltstartphase eine Spritersparnis bis zu fünf Prozent erreichen. Die Investition in hochwertige Marken lohnt sich: Bei den heutigen Ölwechselintervallen von 15.000

Kilometern relativiert sich der finanzielle Aufwand auf rund einem Euro pro 1.000 Kilometer.

 

7. Windschnittig fahren
Fahrrad- oder Skigepäckträger steigern - auch unbeladen - den Luftwiderstand und erhöhen somit den Spritverbrauch. Ein Mittelklassewagen verbraucht bei mittlerem Tempo mit Ski-Dachträger bis zu einem, mit Fahrrädern auf dem Dach sogar bis zu 5 Liter mehr Sprit auf 100 km.

 

8. Niedrig touren
Fahren Sie niedrigtourig. Das spart bis zu 30% Sprit und schont den Motor. Je höher der eingelegte Gang ist, desto niedriger ist der Kraftstoffverbrauch. Gleichzeitig senken Sie mit dieser Fahrweise den Geräuschpegel und erfreuen somit die Anwohner. Zurückschalten, wenn sich unruhiger Lauf des Motors und oder Ruckeln im Antrieb bemerkbar machen - dann fahren Sie untertourig.

 

9. Schwung nutzen
Zur optimalen Nutzung der Bewegungs-Energie bei Kraftfahrzeugen sollte man vor Hindernissen frühzeitig vom Gas gehen und das Fahrzeug mit eingelegtem Gang und eingekuppelt ausrollen lassen. So wird kein Sprit in den Zylinder eingespritzt (Schubabschaltung, Kraftstoffzufuhr gleich "Null"). Erst kurz vor dem Halten auskuppeln.

 

10. Energie sparen
Extras wie elektronische Fensterheber und Klimaanlage belasten die Lichtmaschine und erhöhen somit den Kraftstoffverbrauch. Ist es wirklich sehr heiß, kann es trotzdem spritsparender sein die Klimaanlage einzuschalten, als mit geöffneten Fenstern und Schiebedach zu fahren. Dies erhöht den Luftwiderstand und damit auch den Spritverbrauch.

 

11. Stellen, Schnallen, Starten
Denken Sie vor Anlassen des Motors daran, was Sie noch erledigen müssen. Verstellen Sie erst Spiegel, Sitze etc. und schnallen Sie sich an etc. Erst dann den Motor anlassen.

 

12. Geschwindigkeit mäßigen
Rasen auf der Autobahn kostet Sprit und Nerven. Eine konstante Geschwindigkeit zwischen 100 und 130 km/h bringt meist genauso schnell ans Ziel.

 

13. Warten lohnt sich
Nur wenn alles richtig eingestellt ist, klappt es mit dem Spritsparen. Deshalb regelmäßig zur Wartung in den Kfz-Meisterbetrieb. Mindestens einmal im Jahr sollte das Fahrzeug in der Werkstatt gecheckt werden.